Essen: Hotel Shanghai – verruchtes Clubben im Ruhrpott
Wer das Hotel Shanghai noch nicht kennen sollte, der sollte sich einen Besuch dort auf keinen Fall entgehen lassen. Vorab sei bemerkt: Dies kein Laden für weiche Gemüter. Das Hotel Shanghai kommt in einem schmuddeligen, verruchten Look daher – Tussis sollten sich nicht hierher verirren. So manch eine wollte beim Anblick der Toiletten besser gleich das Weite suchen. Eingefleischte Shanghai-Gänger wissen allerdings, dass gerade dieser Schmuddel-Look das Hotel und dessen Charme ausmacht. Zimmerwünsche verboten. Hier gilt: Feiern wie gesehen!
Tanzfläche zum Goove-Schunkeln
Die Tanzfläche ist klein aber fein. Speziell zu den Heimatmelodie-Partys kommt man an der üblichen Hin und Her-Schieberei nicht vorbei, sozusagen das moderne Techno- Schunkeln. Und by the way die beste Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Allein bleiben gilt hier nicht, ebenfalls ein besonderes Merkmal des kleinen, familiären Clubs – ebenso wie die Nähe zum DJs. Da das DJ-Pult auf gleicher Höhe mit der Tanzfläche liegt, genießt sowohl der DJ wie auch der Clubber eine angenehm private Atmosphäre.
Zimmerchen – Spionieren erlaubt
Wer sich schließlich auf der Tanzfläche zu genüge ausgepowert hat, darf sich eine Etage höher in den „Zimmern“ ausruhen, ausgedehnte Gespräche führen oder einfach nur abhängen. Von den kleinen Kajüten aus, habt Ihr eine erstklassige Sicht auf die Tanzfläche.
Musikalische Aussichten
Musikalisch ist das Hotel Shanghai eine der besten Adressen in punkto elektronische Musik im Ruhrgebiet. Platzhirschchef Tobias Becker zeichnet höchstpersönlich verantwortlich für das Booking. Und so haben schon lauter illustre Gäste ihren Weg in die Essener Kultlocation gefunden, unter anderemOnur Özer, Dominik Eulberg, Frank Lorber, Italoboyz, Karotte, Troy Pierce, Margaret Dygas, André Galuzzi , Ellen Allien und und und. Wo fängt man an, wo hört man auf?
Lollywood – schwule Ausgeh-Vibes zur Wochenmitte
Auch unter der Woche könnt Ihr Euch im Hotel Shanghau austoben. Passend zur Wochemitte lädt der Club zur Lollywood. Was eigentlich als eine Schwulenparty anfing, avancierte schnell zu einem regelrechten Mittwochs-Hype – sowohl für Schwule als auch für Studenten, Heteros und sonstige Feierwütige, die sich nicht mehr bis zum Wochenende gedulden können. Musikalisch gibt es elektrisierende Grooves von unter anderem den beiden Residents Kai von Glasow und Dennis Hurwitz. Vorbei schauen lohnt sich immer, schon wegen der netten Atmosphäre.
Kleiderordung
Kleiderordnung? Was ist denn das? Die gibt es hier natürlich nicht. Hier kommt jeder in dem Outfit rein, in dem er sich am wohlsten fühlt. Ich bin auch nicht sicher, aber ich denke, es hätte auch keiner was einzuwenden, würde man in Jogger dort auftauchen. Vielleicht versuch ich es demnächst einfach mal.
Preise
Die Eintrittsprese variieren ja nach Veranstaltung, aber liegen meistens im Rahmen zwischen 5 und 10 Euro. Und auch die Getränkekarte reißt kein Loch in Euer Budget: Ein Bier, beispielsweise Heineken, kostet 3 Euro.




_77774613125.jpg)
[...] bezweckt eine Einwirkung auf den Geist. Jede Zeit und jeder soziale Verband braucht Nahrung. Das Hotel Shanghai füttert Euch mit Stil und nimmt sich Progressivität heraus. Im Grunde muss man Spaß haben. [...]
Der Februar 2010 im Hotel Shanghai « Ruhrclubbing_Blog schrieb dies am Februar 5, 2010 um 1:43 pm |